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Mikrolyrik und Lyrikbruch für zwischendurch

 

Ein kleiner Seitenspinner

entpuppte sich

als Schreiberling.

 

Selten quakt der Frosch,

häufiger verschweigt er, dass

er gar kein Prinz ist.

 

Und als wir endlich kamen

Zu säen Deinen Samen

In Deinem großen Namen

Da riefst Du freudig: Amen!


Fill the hole

Make me whole

Make me holy

Make me wholly whole

Make me wholly holy

 

Die Melancholie,

die ich zum Himmel schrie,

verebbte nie,

versandet nur in Poesie.

 

Das Schwelgen

im Walde

steht da so

für sich allein

und ist sich selbst

genug

 

Du hast so viel mehr

Geduld mit mir

Als ich mit Dir

Ich danke Dir

So sehr dafür

Folge uns!!!

Bildungsterrorismus

Quelle: Pitopia
Quelle: Pitopia

 

Seit einiger Zeit schon sind wir von einem neuartigen Terrorismus bedroht! Die Gefahr geht von der Mitte unserer Gesellschaft aus und die Opfer sind vor allem die Hilf- und Wehrlosesten unter uns, nämlich unsere Schutzbefohlenen, unsere Kinder.

 

Die Terroristen sind getarnt als liebevolle Eltern, die, wie sie häufig versichern, nur das Beste für ihre Kinder im Sinn haben. Sie möchten, dass aus ihren Sprösslingen später einmal etwas Bedeutendes wird. Sie wollen ihnen unter allen Umständen ersparen, dass sie nur Mittelmaß werden. Sie wollen vielleicht auch, dass ihre Kinder es später einmal besser haben als sie selbst. Alles hehre Motive, oder nicht? Die Absichten mögen durchaus edel sein, obwohl auch eigennützige Interessen und Angst zu möglichen Triebfedern ihres Handelns gehören. Doch, wie bei allen Terroristen, liegt das Problem eher in der rücksichtslosen Durchsetzung ihrer Ziele und der Wahl der Mittel, die dabei zum Einsatz kommen.

 

So geschieht es häufig, dass bereits auf Grundschüler enormer Druck ausgeübt wird, damit die Kleinen die bestmöglichen Leistungen erzielen, um im gnadenlosen, mittlerweile globalen, Wettbewerb der Besten der Besten der Besten zu bestehen. Dafür werden keinerlei Mittel und Mühen zur Trimmung der Kleinen gescheut, manchmal vielleicht auch zur Kompensation mangelnder Erziehung. Das Ergebnis sind erschöpfte, überforderte und kranke oder verhaltensauffällige Kinder.

 

Wie für Terroristen typisch, werden sie die gesellschaftlichen Umstände und die unausweichliche Dringlichkeit des eigenen Handelns zur Rechtfertigung heranziehen. Und tatsächlich muss man konstatieren, dass Bildung heute mehr denn je zum Garanten für beruflichen Erfolg und Wohlstand geworden ist und damit eine wichtige Rolle in unserem Leben spielt. Daher wird Bildung uns allerorten als das Allheilmittel und oberster Wert für ein gelingendes Leben verkauft. Doch nicht genug, dass Bildung damit maßlos überschätzt wird, nein, sie wird auch noch auf einen völlig verengten und verfälschten Bildungsbegriff reduziert.

 

Bildung umfasst weit mehr als Schulbildung und berufliche Ausbildung. Sie betrifft den Menschen in seiner Gesamtheit. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Bibel und meint die Verwandlung bzw. Wiederherstellung des Menschen durch Gott in sein göttliches Vorbild, nach dem er einst geschaffen wurde. Nähme man dies ernst, ergäbe sich zugleich ein viel weiterer Horizont an Transzendenz und Sinn für das Leben als es offenbar bei den Bildungsterroristen der Fall ist. Sie sind gefangen in der gefallenen Natur mit all ihren Zwängen. Dabei bemerken sie, genau wie viele Terroristen, nicht oder zu spät, dass sie mit ihrer vermeintlichen „Förderung“ der Kinder häufig genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich bezwecken. Die Kinder verlieren die Lust am Lernen, haben Ängste und depressive Verstimmungen und infolgedessen nehmen auch ihre Leistungen rapide ab. Dann braucht es umso mehr Zeit und Aufwand, um die Kinder davon zu heilen.

 

Hinzu kommt, dass die Hysterie, mit der solche Eltern die Schulkarriere ihrer Kinder vorantreiben, im Grunde völlig unbegründet ist, da unser Bildungssystem, trotz all seiner Schwächen, eine Menge an alternativen Wegen und zweiten Chancen bereithält um beruflich und persönlich voranzukommen. Das Leben verläuft schließlich auch sonst nicht immer geradlinig. Hier macht eine gute Portion Gottvertrauen einen großen Unterschied! Wer sein Leben und das seiner Lieben in Gottes Hand weiß, kann sich getrost seiner Führung überlassen und weiß auch, dass es Wichtigeres gibt als besonders gute Noten zu schreiben und einen ausgezeichneten Abschluss hinzulegen. Es geht letztlich darum, ein gottgefälliges Leben zu führen und seinen Platz in der Gesellschaft bzw. im Reich Gottes zu finden. Alles andere ist nur insofern von Bedeutung, wie es diesem Ziel dient. Es bleibt zu hoffen, dass die Bildungsterroristen aus ihren Fehlern lernen und sich in Sachen Bildung umfassend weiterbilden.

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Kommentare: 7
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