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Mikrolyrik und Lyrikbruch für zwischendurch

 

Ein kleiner Seitenspinner

entpuppte sich

als Schreiberling.

 

Selten quakt der Frosch,

häufiger verschweigt er, dass

er gar kein Prinz ist.

 

Und als wir endlich kamen

Zu säen Deinen Samen

In Deinem großen Namen

Da riefst Du freudig: Amen!


Fill the hole

Make me whole

Make me holy

Make me wholly whole

Make me wholly holy

 

Die Melancholie,

die ich zum Himmel schrie,

verebbte nie,

versandet nur in Poesie.

 

Das Schwelgen

im Walde

steht da so

für sich allein

und ist sich selbst

genug

 

Du hast so viel mehr

Geduld mit mir

Als ich mit Dir

Ich danke Dir

So sehr dafür

Folge uns!!!

70 Jahre Kriegsende und Ende des NS-Regimes


Anlässlich des Kriegsendes vor 70 Jahren und dem damit einhergehenden Ende der Nazidiktatur veröffentliche ich hier ein schon etwas älteres Gedicht von mir, das zum Thema passt:


Fataler Irrtum

 

Am Hakenkreuz da darbte

ein auserwähltes Volk,

die halbe Welt vernarbte

als schwarze Milch man molk.

 

Dogmen wurden gepredigt,

ein Führer wurde verehrt,

Gegner wurden erledigt,

Freiheit wurde verwehrt.

 

Der vermeintliche Erlöser

offenbarte sich als Henker,

als diabolischer und böser

Propagandafahnenschwenker.

 

Der Führer der Massen –

er führte nur Krieg,

verführte zu hassen

und Gott – der schwieg.

 

Christus hat gescholten,               

ein Antichrist schalt später.          

Die Blutschuld wird vergolten    

an Erben kalter Täter!?                  

 

Christus ist für uns gestorben,

ein Antichrist befahl zu sterben.

Gott hat treu um uns geworben,

ein andrer will’s verderben.

 

Die Wege der Gottheit

sind unergründlich,

Die Blindheit der Menschheit

ist unerfindlich.

(doch ihre Bosheit gründlich)

 


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